7. Spieltag

Ice Devils mit deutlicher Niederlage gegen Wiesbaden –
schwaches zweites Drittel führt auf die Verliererstraße

Eine schmerzhafte 4:11-Niederlage (1:2;0:5;3:4) mussten die Ice Devils gegen am späten Donnerstagabend gegen die Icetigers aus Wiesbaden hinnehmen. Vor allem ein schwaches zweites Drittel machte die Niederlage auch in dieser Höhe durchaus verdient.

Gewarnt waren die Gastgeber vor dem Paradesturm der Wiesbadener, die auch gleich feurig loslegten und mit zwei Toren in Führung gingen, während die Ice Devils nun über Kampf und Körper ins Spiel fanden. So und mithilfe vom bestens aufgelegten Gordon Eberhard im Tor gelang es immer besser, die Wiesbadener Sturmwellen schadlos zu überstehen und sich eigene Chancen herauszuspielen. Nachdem sich Ralf Böhm an der eigenen blauen Linie durchkämpfte und Slim Trabelsi auf die Reise schickte, ließ der sich nicht bitten und schweißte die Scheibe zum Anschlusstreffer unter die Latte. Also doch wieder Hoffnung, zunächst aber Drittelpause.

Irgendwas gefällt den Ice Devils in dieser Saison jedoch nicht am zweiten Drittel, so auch diesmal. Katastrophale Sorglosigkeit im Defensiv- und im Aufbauspiel, Ideenlosigkeit und fast schon Apathie im Angriff – 1:7 und die Pausensirene als Erlösung. Dazu noch ein verletzter Gordon Eberhard, der sich bei einem der unzähligen Rettungsversuche verletzte und von Marc Ziegler ersetzt wurde, der ebenso unzählige Paraden auspackte, um den Rückstand nicht noch deutlicher werden zu lassen.

Die Hoffnung stirbt grundsätzlich zuletzt, realistisch ging es im letzten Drittel jedoch eher um Schadensbegrenzung und Ergebniskorrektur. Nachdem dann aber Tim Hinkfuß im Nachsetzen und Marco Becker nach einem Konter innerhalb von anderthalb Minuten auf 3:8 korrigieren konnten, keimte zumindest vorsichtige Hoffnung auf. Volldampf voraus, Tim Hinkfuß tat, was ein Stürmer tun sollte, tankte sich durch und verringerte den Abstand auf 4:8, so hätte es weitergehen können. Keiner weiß, was passiert wäre, wenn die Wiesbadener nicht nahezu aus dem Nichts auf 4:9 und 4:10 erhöht hätten. Wird aber auch keiner mehr herausfinden, weil diese Treffer den zuvor entfachten Kampfgeist der Ice Devils brachen, zu deutlich war der Rückstand keine zehn Minuten vor Spielende.

Nun heißt es, die Niederlage im letzten Spiel des Jahres zu verdauen und das neue Jahr am 08. Januar 2017 bei den Frankfurter Eisteufeln erfolgreich zu beginnen. Davor steht für die Ice Devils noch ein Freundschaftsmatch am 18. Dezember 2017 (11.30 Uhr) in der Frankfurter Eishalle gegen die Green Lions Frankfurt an, bei dem sich die Green Lions auf die vom 06. bis zum 08. Februar 2017 in Frankfurt stattfindende Deutsche Polizeimeisterschaft vorbereiten wollen – Zuschauer sind gern gesehen.

Tore:
0:1 (02:32) Groß (Stolz)
0:2 (04:17) Gebel (Bornhausen)
1:2 (07:10) Trabelsi (Böhm)
1:3 (23:28) Groß (Bornhausen)
1:4 (26:14) Gebel
1:5 (30:31) Bornhausen (Gebel, Schmidt)
1:6 (33:21) Schmidt (Stolz)
1:7 (38:04) Gebel (Bornhausen)
1:8 (41:30) Schmidt (Bornhausen, Gebel)
2:8 (43:04) Hinkufuß (Becker, Hochhaus)
3:8 (44:13) Becker (Runkel)
4:8 (48:10) Hinkfuß (Becker, Böhm)
4:9 (51:18) Bornhausen
4:10 (53:40) Bornhausen
4:11 (57:54) Stolz (Czech)

Strafen:
Bad Nauheim 12 Minuten plus 10 (Becker), Wiesbaden 6 Minuten

Aufstellung Ice Devils:
Eberhard, Ziegler; Grünewald, Fend, Bärenz, Ruß, Böhm, Runkel; Becker, Arnold, Chuc, Kunzler, Gübler, Trabelsi, Hinkfuß, Hochhaus, Klausnitzer, Steinberg, Geck